„90 Minuten Spaß haben“ – was Robin Gröhl und Benjamin Dittmer an ihrer U16 schätzen

Sie stehen bei Wind und Wetter auf dem Platz, überlegen sich Trainingsübungen, fiebern bei Spielen mit und müssen manchmal auch erst einmal tief durchatmen. Für Robin Gröhl und Benjamin Dittmer vom Heeslinger SC ist das Traineramt längst mehr als eine Aufgabe, die zweimal in der Woche im Kalender steht. Es sind die Jungs, die ihnen ans Herz gewachsen sind. Jungs, die sie fordern, manchmal zur Verzweiflung bringen und ihnen doch immer wieder zeigen, warum sie das alles machen.

Kurz vor dem Spiel läuft Musik in der Kabine. Die Jungs stimmen sich auf die Partie ein, jeder hat seine eigenen kleinen Rituale. Dann kommt die Ansprache der Trainer. Die Musik verstummt, die Konzentration steigt. Gleich geht es raus auf den Platz.

Wer selbst schon einmal am Spielfeldrand gestanden hat, weiß, wie viel in diesen Momenten steckt. Da ist die Aufregung, die Hoffnung auf ein gutes Spiel, das Mitfiebern bei jeder Aktion. Und natürlich auch die Enttäuschung, wenn es am Ende nicht so läuft, wie man es sich vorgestellt hat. Für Robin und Benjamin gehört all das dazu. Genauso wie die Freude, wenn die Jungs im Spiel plötzlich etwas umsetzen, das sie zuvor immer wieder gemeinsam trainiert haben.

Doch wenn die beiden von ihrer U16 erzählen, geht es schnell um mehr als Tore, Tabellenplätze und Ergebnisse. Es geht um Freundschaften, um gemeinsame Erlebnisse und um Jungs, die sich teilweise schon seit dem Kindergarten kennen. Um eine Mannschaft, die über Jahre zusammengewachsen ist und in der jeder seinen Platz finden soll.

Ich kenne diese Fußballwelt auch von der anderen Seite. Als Mutter eines Spielers bekomme ich mit, wie viel Zeit Training und Spiele im Alltag der Jungs einnehmen. Wie oft sich die Wochenenden nach dem Spielplan richten und wie selbstverständlich der Fußball irgendwann zum Familienleben dazugehört.

Deshalb interessiert mich bei diesem Gespräch nicht nur, was die beiden als Trainer erreichen möchten. Mich interessiert auch, was sie antreibt, Woche für Woche ihre Freizeit auf dem Fußballplatz zu verbringen. Was sie an den Jungs schätzen, was sie manchmal auf die Palme bringt und was am Ende dafür sorgt, dass sie immer gern wiederkommen.

Manchmal kommt man einfach dazu

Robin Gröhl begleitet die Mannschaft schon seit vielen Jahren. Er hat die Jungs aufwachsen sehen, ihre Entwicklung miterlebt und mit ihnen so einiges erlebt. Dass ihm die Mannschaft ans Herz gewachsen ist, merkt man schnell. Er wollte die Jungs nicht einfach abgeben. Er kennt sie seit ihrer Kindheit und seit seiner eigenen Jugend, hat einen großen Teil ihres Weges miterlebt und wollte sie auch weiterhin begleiten.

Dazu kommt ein ganz praktischer Grund: Es findet sich nicht immer jemand, der bereit ist, eine solche Aufgabe zu übernehmen.

Benjamin Dittmer ist später dazugekommen. Sein Sohn spielte bereits in der Mannschaft, und Robin brauchte Unterstützung. Benjamin sprang ein. Er sei ein bisschen „wie die Jungfrau zum Kind“ gekommen, erzählt er lachend.

Ganz fremd war ihm der Fußball allerdings nicht. Er hat selbst gespielt, musste seine aktive Laufbahn aber wegen einer Verletzung am Sprunggelenk beenden. Die Verbindung zum Sport blieb. Als er mitbekam, dass Trainings auszufallen drohten, weil Robin die Arbeit allein kaum bewältigen konnte, wollte er helfen.

Aus dieser Hilfe ist ein gemeinsames Trainerteam geworden. Zwei Männer, die auf unterschiedlichen Wegen zu ihrer Aufgabe gekommen sind und heute gemeinsam Verantwortung für die Jungs übernehmen.

Dass sie einander auf Augenhöhe begegnen und die Arbeit gemeinsam tragen, prägt ihre Zusammenarbeit. Benjamin hebt besonders hervor, wie sehr er Robin als Menschen schätzt. Obwohl er selbst vorher noch nie eine Mannschaft trainiert hatte, hat Robin ihn von Anfang an als gleichberechtigten Trainer behandelt. Die gegenseitige Wertschätzung ist groß – und genau das macht die Zusammenarbeit für beide angenehm und unkompliziert.

Manchmal beginnt so etwas ganz unspektakulär. Man hilft erst einmal aus, übernimmt ein paar Aufgaben und merkt irgendwann, dass einem die Sache wichtig geworden ist. Und dass einem die Menschen, um die es dabei geht, nicht egal sind.

21 Jungs, 21 Persönlichkeiten

Viele der Jungs kennen sich schon seit ihrer Kindheit. Einige gehen auf dieselbe Schule, sie haben miteinander gespielt, sind gemeinsam älter geworden und haben schon einiges erlebt. Aus einer Fußballmannschaft ist über die Jahre eine Gemeinschaft entstanden, die nicht mit dem Schlusspfiff endet.

„Das ist halt eine Gemeinschaft“ – so lässt sich das, was die beiden Trainer beschreiben, wohl am besten zusammenfassen.

Die Jungs treffen sich auch außerhalb des Trainings, verabreden sich zum Kicken oder schauen gemeinsam bei den Spielen der ersten Herren zu. Auf Mannschaftsfahrten entstehen Erinnerungen, von denen vermutlich noch lange erzählt wird. Und manchmal sind es gerade die Stunden unterwegs, in denen sich Spieler näherkommen, die im Trainingsalltag vielleicht gar nicht so viel miteinander zu tun haben.

Neue Spieler werden nach Aussage der Trainer schnell aufgenommen. Niemand soll außen vor bleiben, nur weil er sportlich nicht zu den Stärksten gehört oder ein bisschen anders ist als die anderen. Jeder bringt seine eigenen Fähigkeiten mit. Und jeder soll die Möglichkeit haben, sich einzubringen.

Das ist Robin und Benjamin wichtig. Sie wissen, dass es auch anders laufen kann. Bei Turnieren haben sie erlebt, wie rau der Umgangston zwischen Mannschaften manchmal ist und dass sich längst nicht alle Erwachsenen ihrer Vorbildfunktion bewusst sind. Umso mehr liegt ihnen daran, dass die Jungs in ihrer eigenen Mannschaft einen anderen Umgang miteinander erleben.

Als Mutter finde ich das besonders schön. Natürlich möchte man, dass das eigene Kind Fußball spielt, sich bewegt und sportlich etwas lernt. Man freut sich über gute Spiele und Tore. Aber das ist längst nicht alles.

Man möchte auch, dass das Kind gern zum Training geht. Dass es Freunde hat, mit denen es lachen kann. Dass es sich auf die Mannschaft freut und weiß, dass es dazugehört – auch dann, wenn ein Spiel einmal nicht so gut läuft.

Gerade in diesem Alter, in dem sich so vieles verändert und nicht immer alles einfach ist, bedeutet das eine Menge. Es macht einen Unterschied, ob man irgendwo nur mitspielt oder ob man sich als Teil einer Gemeinschaft fühlt.

Das habe ich selbst als Elternteil besonders zu schätzen lernt: wenn das eigene Kind nicht nur Fußball spielt, sondern Menschen um sich hat, die es annehmen, ernst nehmen und auf seinem Weg begleiten.

Wenn der Trainer auch mal tief durchatmen muss

Natürlich läuft auch bei einer Mannschaft, die so eng zusammengewachsen ist, nicht immer alles rund. Die Jungs haben ihren eigenen Kopf, nicht jede Übung klappt auf Anhieb, und manchmal zeigen sie im Spiel eben nicht das, was eigentlich in ihnen steckt.

Das kann frustrierend sein. Vor allem dann, wenn die Trainer wissen, was ein Spieler kann, und sich wünschen, dass er es auch auf dem Platz zeigt.

Robin und Benjamin wollen die Jugendlichen dazu bringen, an sich zu arbeiten und ihre eigenen Möglichkeiten zu erkennen. Es geht um Kondition, Konzentration und Einsatz. Aber auch darum, sich selbst ehrlich einzuschätzen, Rückmeldungen anzunehmen und nicht gleich aufzugeben, wenn etwas nicht klappt.

Besonders freut es die beiden, wenn sie merken, dass ein Spieler sich verändert. Solche Entwicklungen sind es, die den Trainern zeigen, dass sich ihre Arbeit lohnt.

Denn natürlich werden nicht alle Jungs einmal herausragende Fußballer. Das müssen sie auch gar nicht. Jeder hat andere Voraussetzungen, andere Stärken und sein eigenes Tempo. Entscheidend ist, dass sich jeder weiterentwickeln kann und seinen Platz in der Mannschaft findet.

Und dann gibt es diese besonderen Momente im Spiel. Ein Spielzug gelingt, ein Pass kommt genau im richtigen Augenblick an, eine einstudierte Kombination funktioniert plötzlich wie selbstverständlich. Für Zuschauer ist das vielleicht einfach eine gute Aktion. Für die Trainer steckt viel mehr dahinter: unzählige Wiederholungen, Geduld, Erklärungen und manchmal vermutlich auch die eine oder andere Übung, die sie lieber noch ein weiteres Mal gemacht hätten.

Wenn es dann klappt, ist die Freude entsprechend groß.

Es sind diese kleinen Erfolgserlebnisse, die den beiden wichtig sind. Nicht nur das Ergebnis auf der Anzeigetafel, sondern das Gefühl, dass die gemeinsame Arbeit etwas bewirkt. Dass die Jungs dazugelernt haben und sich etwas zutrauen, was vielleicht vor ein paar Wochen noch nicht funktioniert hat.

Nach dem Abpfiff ist nicht immer gleich alles gut

Fußball weckt Emotionen. Bei den Spielern genauso wie bei den Trainern. Wenn eine Partie verloren geht oder die Mannschaft deutlich hinter ihren Möglichkeiten bleibt, ist die Enttäuschung groß. Gerade dann ist es nicht immer leicht, die richtigen Worte zu finden.

Auch Robin hat im Laufe der Jahre gelernt, dass es wenig bringt, in solchen Momenten einfach lauter zu werden. Ein Gespräch mit einem Elternteil hat ihn zum Nachdenken gebracht. Es ging um die Frage, wo und wann ein Trainer seine Mannschaft wirklich erreichen kann. Vielleicht nicht unbedingt mit lauten Anweisungen während des Spiels, sondern vielmehr im Training und in den Gesprächen davor und danach.

Diese Rückmeldung hat bei ihm etwas verändert. Heute versucht er, ruhiger zu bleiben und nicht jede Enttäuschung sofort anzusprechen.

Die beiden Trainer wissen, dass es manchmal besser ist, erst einmal etwas Zeit vergehen zu lassen. Wenn alle noch aufgewühlt sind, hilft es selten, sich direkt nach dem Abpfiff gegenseitig Vorwürfe zu machen. Manchmal ist es besser, die Situation erst einmal sacken zu lassen und später noch einmal darüber zu sprechen.

Denn eines ist ja klar: Am nächsten Trainingstag stehen alle wieder gemeinsam auf dem Platz. Dann geht es weiter. Man arbeitet an den Dingen, die nicht funktioniert haben, versucht es noch einmal und hofft, dass es beim nächsten Spiel besser läuft.

Auch das gehört zum Fußball dazu. Dass man lernt, mit Enttäuschungen umzugehen, Fehler zu akzeptieren und trotzdem weiterzumachen. Dass nicht jeder Tag ein guter Tag ist, man aber gemeinsam einen neuen Versuch starten kann.

Was man von außen nicht immer sieht

Wer am Fußballplatz vorbeikommt, sieht die Trainer mit ihren Spielern. Was alles dazugehört, bleibt häufig unsichtbar.

Trainings müssen vorbereitet, Spiele organisiert und Termine abgestimmt werden. Besonders das Verlegen einer Partie kann zur Geduldsprobe werden. Der Platzwart muss informiert werden, der Gegner, die eigenen Spieler und die Eltern. Passt der neue Termin nicht für alle, beginnt die Abstimmung von vorn.

Und dann gibt es ja noch den ganz normalen Alltag.

Benjamin ist mit seiner eigenen Stickerei selbstständig und hat damit beruflich genug zu tun. Robin arbeitet bei der Sparkasse. Beide müssen ihre Zeit gut einteilen, damit der Fußball neben Beruf und Familie seinen Platz findet.

Es wäre vermutlich manchmal einfacher, nach Feierabend direkt nach Hause zu fahren. Den Abend frei zu haben, das Wochenende nicht nach Spielplänen auszurichten und spontan entscheiden zu können, worauf man gerade Lust hat.

Aber dann würden auch die vielen Dinge fehlen, die den beiden offenbar so viel bedeuten: die Trainings, die Spiele, die Gespräche, die gemeinsamen Fahrten und die kleinen Momente, in denen sie sehen, wie die Jungs sich entwickeln.

Dass sie sich diese Zeit nehmen, ist nicht selbstverständlich. Gerade deshalb verdient es Anerkennung.

Auch das Verhältnis zu den Eltern spielt dabei eine Rolle. Robin und Benjamin beschreiben die Zusammenarbeit als unkompliziert und unterstützend. Natürlich möchte jeder, dass das eigene Kind möglichst viel spielt. Bei rund 21 Spielern lässt sich das nicht immer so umsetzen, wie es sich jeder Einzelne wünschen würde. Umso wichtiger ist es, miteinander im Gespräch zu bleiben und Entscheidungen nachvollziehen zu können.

Wenn das gelingt, profitieren alle davon. Die Trainer, die Spieler und auch die Familien.

Denn eine Jugendmannschaft funktioniert nicht allein deshalb, weil 21 Jungs auf dem Platz stehen. Es braucht Menschen, die sich kümmern, Eltern, die unterstützen, und Trainer, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.

Was von dieser Zeit bleiben soll

Wenn Robin und Benjamin irgendwann nicht mehr an der Seitenlinie stehen würden, wären es vermutlich nicht einzelne Trainingseinheiten, die ihnen am meisten fehlen würden. Es wäre das große Ganze: die Spiele, die gemeinsamen Fahrten, die Gespräche unterwegs und vor allem die Entwicklung der Jungs.

Robin freut sich, wenn er einen Spieler nach ein oder zwei Jahren betrachtet und sieht, wie viel aus ihm geworden ist. Wenn aus einem Kind, das einmal auf dem Fußballplatz stand, ein Jugendlicher geworden ist, der Verantwortung übernimmt, sich etwas zutraut und seinen Platz in der Mannschaft gefunden hat.

Vielleicht schafft er später den Sprung in die Herrenmannschaft. Vielleicht wird er ein verlässlicher Mitspieler, der andere unterstützt und die Mannschaft zusammenhält. Für die Trainer sind das Wege, die ihren Wert haben.

Sie wünschen sich, dass die Jungs dem Fußball treu bleiben, sich weiterhin bewegen und vor allem die Freude am Sport nicht verlieren. Dass sie Erfahrungen mitnehmen, die ihnen auch später helfen – im Beruf, in Freundschaften und im Umgang mit anderen Menschen.

Auf meine Frage, was die Jungs in zehn Jahren über ihre Trainer sagen sollen, antworten beide sinngemäß ganz ähnlich: Sie sollen Spaß gehabt haben, sich weiterentwickelt und eine gute Zeit miteinander gehabt haben.

Je länger ich darüber nachdenke, desto schöner finde ich diesen Gedanken.

Denn irgendwann werden die Jungs erwachsen sein. Die Jugendspiele werden vorbei sein, neue Aufgaben und andere Menschen werden in ihr Leben treten. Vielleicht erinnern sie sich dann nicht mehr an jedes Ergebnis oder an jede Aufstellung. Vielleicht wissen sie auch nicht mehr, wer bei welchem Spiel das entscheidende Tor geschossen hat.

Aber hoffentlich erinnern sie sich an das Gefühl, Teil dieser Mannschaft gewesen zu sein. An die Musik in der Kabine, an gemeinsame Fahrten, an Siege und Niederlagen. An das Lachen mit den Mannschaftskameraden und an die Momente, in denen sie zusammen etwas erlebt haben, das ihnen keiner mehr nehmen kann.

Und hoffentlich erinnern sie sich auch an zwei Trainer, die sich Zeit für sie genommen haben. Die sie gefordert, manchmal mit ihnen gehadert und trotzdem an sie geglaubt haben.

Robin hat im Gespräch einen Satz gesagt, der mir besonders im Gedächtnis geblieben ist: Er sehe das Training nicht als 90 Minuten Arbeit, sondern als 90 Minuten Spaß.

Ich glaube, in diesem Satz steckt ziemlich viel von dem, was die beiden antreibt. Natürlich erwarten sie etwas von den Jungs. Sie möchten, dass sie sich anstrengen, dazulernen und als Mannschaft funktionieren. Aber am Ende soll Fußball eben auch genau das sein: etwas, das Freude macht. Etwas, auf das man sich nach einem langen Schultag freut. Ein Ort, an dem man mit seinen Freunden zusammenkommt, gemeinsam schwitzt, lacht, kämpft und manchmal auch flucht.

Und an dem man nach einem schlechten Spiel trotzdem wieder hingeht.

Als Mutter eines Spielers bin ich froh, dass es Menschen wie Robin Gröhl und Benjamin Dittmer gibt. Menschen, die einen großen Teil ihrer Freizeit dafür einsetzen, dass unsere Jungs nicht nur Fußball spielen können, sondern dabei auch ein Stück wachsen. Die mitfiebern, sich Gedanken machen, sich manchmal ärgern und sich am Ende doch wieder über die kleinen Fortschritte freuen.

Als Eltern können wir unsere Kinder auf ihrem Weg begleiten. Wir können sie trösten, wenn etwas schiefgeht, uns mit ihnen über Erfolge freuen und versuchen, ihnen den Rücken zu stärken. Aber wir können nicht überall dabei sein. Wir können nicht jede Enttäuschung verhindern und nicht jede schwierige Situation für sie lösen.

Umso schöner ist es, wenn es außerhalb der Familie Menschen gibt, die ein Stück dieses Weges mitgehen. Menschen, die unsere Kinder ernst nehmen, ihnen etwas zutrauen und ihnen zeigen, dass sie Teil einer Gemeinschaft sind.

Dass meine Söhne in ihren Vereinen nicht nur Fußball spielen, sondern Menschen begegnen, Freundschaften schließen und Erfahrungen sammeln, die sie hoffentlich noch lange begleiten werden. Dass sie mit ihren Stärken und Schwächen dazugehören dürfen und lernen, dass es im Leben nicht immer nur darum geht, der Beste zu sein. Ein ziemlich großer Schatz und eine gesundes Wurzelwerk für das weitere Leben, wie ich finde.

Vielleicht werden die Jungs irgendwann zurückblicken und feststellen, dass es damals um viel mehr ging als um Fußball. Dass sie nicht nur Pässe, Spielzüge und Tore gelernt haben, sondern auch Zusammenhalt, Rücksichtnahme und den Umgang mit Niederlagen.

Und wenn sie dann an Robin und Benjamin denken und sagen können: Wir hatten eine richtig gute Zeit. Wir haben viel gelernt. Und wir hatten vor allem jede Menge Spaß.

Dann haben die beiden vieles richtig gemacht.

Dafür gebührt ihnen Anerkennung. Und von Herzen ein Dankeschön.


 

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